Litigation Kommunikation

Reputation schützen – Vertrauen wahren

Für jedes
Problem
lassen sich
Auswege
finden
und Lösungen entwickeln

Wenn Ihre Reputation vor Gericht steht, wartet der Gerichtssaal der Öffentlichkeit nicht auf juristische Argumente oder das finale Urteil. Ihre wichtigsten Stakeholder, also Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Banken und Geschäftspartner brauchen während des laufenden Prozesses klare, überzeugende Botschaften, um massiven Vertrauensverlust zu vermeiden. „Kein Kommentar“ ist keine Option!

Unsere Praxisgruppe „WBCO Litigation Kommunikation“ ist darauf spezialisiert, Kommunikationsstrategien für Unternehmen und Einzelpersonen zu entwickeln, die aufgrund von Gerichtsprozessen oder Ermittlungsverfahren in den Fokus der Medien geraten sind. Litigation Kommunikation hat zum Ziel, Reputationsschäden zu vermeiden oder zu minimieren, die sich aus der öffentlich geführten Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Verfahren ergeben.

Oft sind die wirtschaftlichen Schäden aufgrund eines öffentlichen Vertrauensverlustes wesentlich höher als jene, die sich aus verlorenen Rechtsstreitigkeiten oder erhobenen Anklagen ergeben. Selbst wenn man als Gewinner aus einem solchen Prozess hervorgeht, kann man in der öffentlichen Meinung und bei wichtigen Stakeholdern als Verlierer dastehen. Hier gilt es, durch strategisch eingesetzte Medienansprache und proaktive Stakeholder-Kommunikation das Umfeld zu informieren und fälschlich verbreiteten Tatsachen entgegen zu treten.

Einsatzgebiete für Litigation Kommunikation:

Unsere Erfahrung
WBCO steht für Ergebnisse. Unsere Berater sind Medienexperten und Juristen, deren Referenzen sowohl DAX und Fortune 500 Unternehmen beinhalten, als auch Einzelpersonen aus dem öffentlichen Leben. Seit 2001 verhilft WBCO seinen Mandanten zu einem guten Standing in den Medien und bei den wichtigsten Meinungsbildnern.

Die WBCO Vorteile:

> Unsere Berater sind erfahrene Medienexperten und Juristen
> Langjährige Erfahrung mit Litigation und Krisen PR für große internationale Unternehmen
> Wir arbeiten eng mit den Rechtsvertretern der Mandanten zusammen
> Wir erstellen prozessbegleitende Kommunikationsmodelle (offensiv/defensiv)
> Wir bieten Unterstützung bei Auslandsprozessen, z.B. Class Actions
> Professionelles Medientraining und mediale Prozessvorbereitung 


Staatsanwalt vs. Beschuldigter
In den letzten Jahren kann man ein immens gesteigertes Interesse der Medien an Ermittlungsverfahren und Prozessen gegen bekannte Manager, Aufsichtsräte oder Unternehmer beobachten. Dabei sind Vorverurteilungen an der Tagesordnung. Pikante Details, ob wahr oder nicht, werden in der Öffentlichkeit ausgebreitet, Durchsuchungen und Verhaftungen mit der Kamera verfolgt und viral verbreitet. Die Reputationsschäden sind enorm und oft nicht revidierbar.

Auch die Rolle der Staatsanwaltschaft hat sich gewandelt. Staatsanwaltschaften nehmen eine wesentlich proaktivere Haltung gegenüber der öffentlichen Kommunikation ein und versuchen darüber die Wahrnehmung der Medien und damit den öffentlichen Diskurs zu beeinflussen. Das wiederum erleichtert ihre Arbeit und verschafft ihnen einen Vorsprung im Ermittlungsverfahren. Hier kommt es weniger darauf an, die Gerichte zu beeinflussen, als eine öffentliche Stimmungslage zu erzeugen, welche die Ziele der Staatsanwaltschaft unterstützt. Leider schießen die Staatsanwälte und ihre Sprecher manchmal über das Ziel hinaus und geben unzulässige Informationen an die Medien, die einer Vorverurteilung gleichkommen und die Beschuldigten in ungerechtfertigter Weise benachteiligen.

Der Einsatz von Litigation Kommunikation ist nicht nur ethisch vertretbar, sondern regelmäßig zwingend notwendig um eine notwendige „Waffengleichheit“ herzustellen. Solange Zweifel an der eigentlich notwendigen Neutralität der Staatsanwaltschaft bestehen, solange sollten Beschuldigte ihr Recht auf die Deutungshoheit nicht kampflos aufgeben.

Die Marke schützen
Außer der persönlichen Reputation, die bei Verfahren gegen Einzelpersonen auf dem Spiel steht, geht es bei Litigation Kommunikation auch um Vertrauensschutz von Marken oder Produkten. Negative Berichterstattung bei öffentlich geführten Auseinandersetzungen beschädigt massiv das Image von Unternehmen, z.B. wenn sie als sozial schädlich oder betrügerisch wahrgenommen werden. Kreditschädigende Äußerungen können nicht nur massive Schadensersatzzahlungen nach sich ziehen, sondern auf beiden Seiten während des Folgeprozesses existenzielle Schäden entstehen lassen.

Klare Botschaften sind notwendig, um Licht in komplexe Verfahren zu bringen und die eigene Position öffentlich zu stärken. Oft nutzen Unternehmen z.B. Patentstreitigkeiten um Wettbewerber aus dem Markt zu drängen. Hier muss gezielt und ohne Zurückhaltung gegengesteuert werden.

WBCO hat weitreichende Erfahrung mit prozessbegleitender Kommunikation bei Schadensersatzprozessen, Anlegerverfahren, Insolvenzverfahren, US-Gläubigerschutz gem. Chapter 11, Patentstreitigkeiten und Produkthaftungsfällen. Darüberhinaus haben unsere Berater nicht nur inländische, sondern auch im Ausland geführte Verfahren betreut.

Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten
Die erfahrenen Berater bei WBCO arbeiten seit vielen Jahren eng mit Wirtschaftsanwälten und Strafverteidigern zusammen und kennen deren Arbeitsweise genau. Bei allen uns angetragenen Mandaten wird eine mit den jeweiligen Rechtsvertretern abgestimmte Kommunikationskonzeption erarbeitet, die der hochsensiblen Materie Rechnung trägt. Einige unserer Berater sind selbst Juristen und haben vormals in international bekannten Anwaltssozietäten Kommunikationsverantwortung getragen. Die Erreichung des gemeinsamen Ziels, der Schutz der Reputation des Mandanten, wird dadurch gewährleistet.